„Meine Eltern kamen damit nicht klar, dass ich an Gott glaube.“

Mona, du hast krasse Stationen in deinem Leben hinter dir. Was hast du konkret erlebt?

Mona: Ja. Im Jahr 2003 erkrankte mein einziger Bruder an Krebs. Da sah ich einfach keinen Sinn mehr in meinem Leben. Ein Jahr später landete ich im Internat, wo eigentlich nur Drogen und Alkohol im Vordergrund standen. Damit war ich total überfordert. In dieser Zeit erkrankte ich dann auch noch an Borderline.

 

Wie bist du mit Nightlight in Kontakt gekommen?

Mona: Eine Betreuerin in einem christlichen Kinderdorf gab mir die Telefonnummer von Nightlight, damit ich mich mit meinen Fragen dort wenden konnte. Nach einigen Telefonaten habe ich mich dann für das Leben mit Gott entschieden. Ich bekam dann auch Kontakt zu einer Klinik in Velbert, in der ich ein Jahr lang eine Reha-Maßnahme machte. In diesem Jahr war Gott absolut im Mittelpunkt meines Lebens. Ich veränderte mich sehr stark. Das gefiel natürlich nicht jedem Menschen aus meinem Umfeld, trotzdem habe ich weitergemacht.

 

Wem gefiel das nicht, dass du dich verändert hast?

Mona: Meine Eltern kamen damit nicht klar, dass ich an Gott glaube und in die Kirche gehe und ihn eben auch schon mal einer Shopping-Tour mit meiner Mutter vorziehe. Meine Eltern sagen, ich würde es übertreiben und hätte zu viel Jesus in meinem Leben. Ich kontere dann immer, dass es mir überlassen ist, ob ich abends im Bett ein Krimi oder die Bibel lese.

 

War es für dich denn nicht komisch, mit Gott, den man nicht sehen kann, in Beziehung zu treten?

Mona: Am Anfang auf jeden Fall. Gott kann man halt nicht sehen, trotzdem weiß ich: Er ist da. Ohne Gott würde ganz vieles nicht funktionieren. Auf der Arbeit nehme ich mir in den Pausen häufig Zeit, um einfach still zu sein und Gott zu danken, dass er mir diese Chance mit meiner Ausbildung gegeben hat.

 

Wie konnte Nightlight dir denn in deinem Alltag helfen?

Mona: Ich habe eine Zeit lang fast jeden Donnerstag bei Nightlight angerufen und auch zwischendurch, wenn ich nicht mehr weiter wusste. Oft haben wir dann einfach am Telefon gebetet. Das hat mir geholfen. Und ich habe durch Nightlight Jesus kennengelernt. Er gibt mir die Kraft, Herausforderungen im Leben durchzustehen. Meine Ausbildung zur Erzieherin würde ich ohne Gottes Hilfe niemals schaffen.

 

Hast du durch deine Gottesbeziehung weniger Probleme als früher?

Mona: Auf jeden Fall. Seitdem ich an Gott glaube, merke ich, dass Gott einfach bei mir ist und ich durch blöde Tage nicht alleine gehen muss. Gott traut mir aber auch zu, dass ich schwierige Tage durchhalten kann. Sie gehören einfach zum Leben dazu.

 

Toll, dass du Jesus so intensiv erlebt hast. Gottes Segen dir!

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