Wie kann ich „Salz sein“?

Ungesalzenes Brot? Allein schon der Gedanke daran ruft bei mir sekundenschnell ein Ekelgefühl hervor. Da hilft nur sehr viel Kaffee und eine doppelte Portion Nutella, um den faden Geschmack zu übertünchen.

 

Fader Geschmack: Nichts für Jesus! 

 

Auch Jesus findet faden Geschmack ungenießbar. Dabei denkt er nicht in erster Linie an ungesalzenes Brot, sondern an die Wirkung seiner Nachfolger in der Welt. Er sensibilisiert seine Jünger: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn jedoch das Salz seine Kraft verliert, womit soll man sie ihm wiedergeben? Es taugt zu nichts anderem mehr, als weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.“ (Matthäus 5,14)

Worte mit Nachdruck: Jesus wünscht sich nichts mehr als das seine Nachfolger ihr Umfeld prägen und beeinflussen. Er lebt in ihnen und will durch sie sichtbar werden. Also durch mich. Doch wie geht das?

 

Salz sein durch Abwesenheit?

 

Salz sein bedeutet nicht, dass ich mich von einer Betriebsfeier oder einer Stufen-Fete abkapsele, weil ich Angst vor schlechtem Einfluss habe und glaube, dass dadurch mein Christsein sichtbar wird. Salz sein kann ich nur, wenn ich den Kontakt zu meinen Kollegen und Klassenkameraden suche und mich gerne auf sie einlasse. Durch vertraute Gespräche mit ihnen habe ich die Chance, meinen Glauben mit ihnen zu teilen. Sie stellen fest, dass ich anders ticke und das meine Gottesbeziehung dafür ein Grund ist.

Wenn ich nur christliche Freunde habe: Warum mich nicht einmal mit einer Klassenkameradin auf ein Eis verabreden oder mit einem Kommilitonen auf eine Runde Batminton? Jesus will sich vorstellen – durch mich. Warum ihm also dabei im Weg stehen? Ich möchte gerne Salz sein. Nah dran sein am Menschen, der Jesus noch nicht kennt.

 

Nelli Löwen

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Ein Kommentar

  • Daniela 17. Oktober 2015   Antworten →

    Richtig gute Gedanken! 🙂

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